Weihnachtsbaum-Schmücken am Ahornplatz

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Der Tannenbaum auf dem Ahornplatz in Neuschloß soll der Schönste werden. Keine leichte Vorgabe. Aber vielleicht klappt´s ja. Kindergarten und Jugendförderung basteln fleißig witterungsbeständigen Baumschmuck; die Nachbarn sind aufgerufen die Weihnachtsbaumschmuckkisten im Keller zu plündern und zur großen Schmückaktion mitzubringen.

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Parkplatz für Krippe und Kindergarten

Dass es in der langgezogenen Kurve des Wacholderwegs gefährlich werden könnte, wenn viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto in Kindergarten und Krippe bringen – das befürchtete der seinerzeitige Ortsbeirat schon, als die Betreuung für Zweijährige noch gar nicht stand. Im November 2013 startete dann die Krippe – und es zeigte sich: Die Einwände waren berechtigt.

Seither stellen, trotz vieler gegenteiliger Appelle, nicht wenige Eltern ihre Autos halb auf den Gehweg, halb auf die Straße. Das macht die Lage, vor allem bei geöffneten Türen, nicht übersichtlicher. Und es stellt andere Eltern, die mit einem Kinderwagen auf dem Gehweg unterwegs sind, vor Probleme. Es sollte vier Jahre dauern bis zu einer ersten Lösung jetzt im Herst 2017.

Elternautos, halb auf dem Geweg geparkt.
Elternautos, halb auf dem Geweg geparkt.

Die Stadt hat nach mehreren Nachfragen der Bürgerkammer Teile eines benachbarten Grundstücks der katholischen St.-Andreas-Gemeinde gekauft, um dort Parkplätze zu errichten. Inzwischen ist der Mutterboden abgetragen und der Untergrund verdichtet, so dass dort schon Autos parken können.

Im Frühjahr will die Stadt die Parkplätze dann pflastern und endgültig fertigstellen.

Der provisorische Parkplatz ist über den Wacholderweg zu erreichen.
Der provisorische Parkplatz ist über den Wacholderweg zu erreichen.
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St. Martin auf dem Ahornplatz

Eine schöne Aktion für unseren Nachwuchs: Die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten und der Krippe feierten gemeinsam mit Stefan Spiesbergers Musikschule „Kid on Keys“ den heiligen St. Martin. Zunächst zogen die Kleinen mit ihren Laternen durch den Wacholder- und Ulmenweg. Dann gemeinsames Singen auf dem Ahornplatz.

Die Sprecherin der Bürgerkammer, Carola Biehal, begrüßte die Gäste und freute sich über das große Interesse.

Neuschloß trotzt dem Regen beim Adventsmarkt

Es sind etwas weniger Gäste als sonst. Die Lampen am großen Tannenbaum leuchten nicht. Dann und wann regnet es leicht. Aber dennoch kann all das der wundervollen Stimmung auf dem Ahornplatz kaum etwas anhaben. Mehrere hundert Gäste vergnügen sich beim Adventsmarkt, bei Weitem nicht ausschließlich aus unserem Stadtteil.

Gründe für eine Anreise finden sich genug. Obwohl gerade mal etwa ein Dutzend Stände, gibt es auf dem Neuschlößer Adventsmarkt jeseits von Essen und Trinken deutlich mehr als etwa auf dem großen Lampertheimer Weihnachtsmarkt in der Römerstraße. Selbst designten Schmuck etwa, tolle dekorative Holzarbeiten, eigen-kreierte Kerzen, Kleidungsstücke und bunte Tücher.

Das Rahmenprogramm ist unterhaltend. Auch wenn von der Jugend keine Begeisterungsstürme beim Auftritt des Posaunenchors zu erwarten sind und umgekehrt Rentner vielleicht vom gesanglich-kraftvollen Auftritt einer Melanie Schlüter, begleitet von Stefan Spiesberger am Keyboard, etwas überrascht sein könnten: Unterm Strich ist für Jung und Alt etwas dabei, die Gäste hören hier und da dankbar zu, geben anerkennend Beifall. Den Mädchen und Jungen aus dem kommunalen Kindergarten und dem Nikolaus ist der Applaus ja sowieso garantiert.

Eine Attraktion ist die Tombola des Fördervereins der Pestalozzischule. Die ausgegebenen Gewinne – unter anderem ein Marken-Keyboard, Gutscheine für Unterricht in Spiesbergers Musikschule, das Restaurant Quattro Mori, das Kosmetikstudio BeBelle, die Kletterhalle in Bensheim oder Werkstattbesuche bei Bärwald Autoservice – überschreiten den Wert der verkauften Lose um ein Vielfaches. Möglich nur, weil alle Preise von Lampertheimer Geschäftsleuten gespenden waren.  

Essen und Trinken ist nicht alles auf einem Adventsmarkt – aber natürlich trotzdem wichtig, damit sich die Gäste wohl fühlen. Den Besucherinnen und Besuchen schmecken wieder die Pizzen aus Neuschlößer Familienproduktion, Crepes und Chili aus der Pestalozzischule, Kaffee und Kuchen in der Johannesgemeinde, Waffeln aus dem Kindergarten – und selbstverständlich viel Kinderpunsch und Glühwein, bei dem sich inzwischen die Winzer-Qualität durchgesetzt hat.

Ein schöner Nachmittag also auf dem Ahornplatz – für Neuschloß und all unsere Gäste von außerhalb.

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Das Halloween-Spektakel 2015

Dann und wann beklagen ja (junge) Leute, dass in Neuschloß mit Einbruch der Dunkelheit nicht mal mehr ein Auto durch die Nebenstraßen fährt. Genau das war am Halloween-Abend ausgesprochen hilfreich: Die Kinder konnten kreuz und quer durch den Stadtteil laufen, ohne dass eine größere Gefahr besteht. Und von Akazien- über Ahorn-, Ulmen-, Wacholder- und Eichenweg gab es viele Anwohner, die den „Süßes-oder-Saures-Spaß“ gerne mitmachten – und den meist liebevoll geschminkten Mädchen und Jungen mit beleuchteten Kürbissen, Lichterketten oder schlicht hellen Hauseingängen zeigten, dass sich das Klingeln lohnen würde.

Etwa hundert Kinder waren unterwegs – so die übereinstimmende Einschätzung der Anwohner und der Organisatoren der festen Anlaufstationen. Damit kann auch der zweite Halloween-Abend nach diesem Konzept als Erfolg gelten, das Kids-on-Keys-Macher Stefan Spießberger im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatte.

Mit dabei waren diesmal wieder die Familie Deiwert im Akazienweg, die gruselige Dekatoration, Kürbissuppe, Kinderpunsch und Glühwein für alle Gäste bereithielt. Im Ulmenweg öffnete Familie Ofenloch wieder ihre Gruselgarage mit Lichteffekten und Blut zum Mitnehmen. Erstmals dabei der kommunale Kindergarten im Wacholderweg mit einem grusligen Buffet und Familie Sand im Fichtenweg mit Lagerfeuer und Marshmallows. Im Zentrum aber stand der Ahornplatz und Spiesbergers Tastenschule – mit Musik und Spontan-Grillen.

Begonnen hatte der Spaß dorts bereits am Nachmittag. Etwa 30 Kinder und Erwachsene höhlten jene Kürbisse aus, die dann am Abend leuchteten. Zudem konnte, wer wollte, sich schminken lassen – gruselig versteht sich.

Schade nur, dass es die Stadtverwaltung nicht geschafft hatte, wenigstens an diesem Abend die Neuschlößer Straßen gestankfrei zu halten. Der Kanalgeruch ist seit Tagen wieder heftig; es gab auch Hinweise an die Stadt über unsere Meldefunktion. Bekannt war das Problem also. Ärgerlich, dass es nicht gelöst wurde.

Nachfolgend Eindrücke in Videos – von denen manche mangels Licht eher Audios geworden sind; sorry. Zudem eine ganze Reihe von Fotos. Wir wünschen Euch viel Spaß damit!

Tag der offenen Türen in Krippe und Kindergarten

Ausnahmsweise auch am Sonntag geöffnet waren die Türen von Krippe und Kindergarten. Die benachbarten Einrichtungen luden erstmals zusammen ein. Viele junge Eltern nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren.

Die Erzieherinnen standen als Ansprechpartner zur Verfügung; auch viele Schautafeln erläuterten den Alltag in Krippe und Kindergarten. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern in Form von Kuchenbuffets. Nachfolgend einige Eindrücke in Bildern.

Bilder aus dem Kindergarten

Bilder aus der Kinderkrippe

Kinderkrippe bekommt mehr Parkplätze

Dass es schwierig werden könnte, in der lang gezogenen Kurve des Wacholderwegs den Überblick zu behalten, wenn die Eltern ihren Nachwuchs in Kindergarten und Kinderkrippe gleichzeitig abliefern, haben manche schon früh befürchtet. Sie sollten recht behalten. Ein halbseitiges Parkverbot und wenige zusätzliche Parkplätze vor den Gebäuden waren erste Abhilfen.

Doch jetzt steht die Stadtverwaltung offenbar vor einem Durchbruch – in Form einer Einigung mit der katholischen St.-Andreas-Gemeinde, der ein benachbartes, unbebautes Grundstück gehört. Die Idee: Dort könnte der Boden mit Schotter verfestigt werden – so würden zehn weitere Parkplätze entstehen. Das berichtete Erster Stadtrat Jens Klingler im Ortsbeirat.

Die Stadt, so Klingler, könnte dann die Erzieherinnen ermutigen, dort ihre Fahrzeuge zu parken. Dann wären die Plätze vor den Gebäuden direkt an der Straße frei für Eltern, die ja gerne sehr in Eile sind. „Die Kirchengemeinde ist mit dieser Lösung grundsätzlich einverstanden“, sagte der Erste Stadtrat.

Fast schon sensationell sind die Konditionen, über die die Stadt mit St. Andreas spricht: Statt einer Pacht sollen städtische Bedienstete auf dem restlichen Grundstück die wild wachsenden Pflanzen klein halten. Damit gewinnt Neuschloß gleich doppelt: Die Verkehrslage verbessert sich – und der kirchliche Grund macht einen guten Eindruck. Und das ganz ohne Kosten für die Stadt.

Erfolgreiche Flohmarkt-Premiere im Kindergarten

Volles Haus bei der Flohmarkt-Premiere des Neuschlößer Kindergartens: 16 Eltern, die meisten aus der Einrichtung, belegten die Tische in Flur und mehreren Räumen. Im Angebot hatten sie vor allem gebrauchte Kleidung für Mädchen und Jungen – und das in erstaunlichen Mengen.

Unter den Besuchern und Käufern waren viele, die bisher keinen direkten Bezug zum Kindergarten haben. Das ist kein Zufall: Die Neuschlößer haben sich viel Mühe mit der Werbung gegeben – und in vielen anderen Lampertheimer Einrichtungen Plakate aufgehängt. Die Mühe hat sich ausgezahlt. 



Zuwachs bei Kita, Krippe und Parkverkehr

Der städtische Kindergarten und die Kinderkrippe „Zwergenschloss“ im Wacholderweg sollen Zuwachs bekommen. Die Verwaltung möchte im Kindergarten zum 1. August wieder eine dritte Gruppe öffnen, in der weitere 25 Jungs und Mädels Platz finden. Das hat Erster Stadtrat Jens Klingler im Ortsbeirat bekannt gegeben.

In der Krippe nebenan soll es nach dem Vorstellungen der Verwaltungsspitze ebenfalls bald turbulenter zugehen: Hier will die Stadt als Trägerin die fünf Gruppen um jeweils zwei Kinder auf dann zwölf aufstocken. Statt 50 vergnügen sich dort dann also 60 Mädchen und Jungen. Das Personal würde entsprechend aufgestockt. Klingler begründete die Erweiterung mit geänderten Richtlinien. Das letzte Wort haben die Stadtverordneten.

Die Krippe „Zauberwald“ im Rosenstock soll nach den Plänen ebenfalls zehn weitere Zweijährige aufnehmen. Freuen dürfen sich Eltern aber nicht zu früh: Die Plätze sind bereits sämtlich vergeben. 

Die Skepsis mancher Lampertheimer, dass die Krippe in Neuschloß nicht angenommen werden könnte, war jedenfalls unbegründet.

Eltern schaffen gefährliche Situationen

Ganz im Gegensatz möglicherweise zu den Bedenken, die der Ortsbeirat schon in der Planung der Krippe vorgetragen hatte: Klingler sprach zum ersten Mal von „Parkproblemen“ vor den Einrichtungen. Dem Vernehmen nach halten manche Eltern verbotenerweise in der langen Kurve des Wacholderwegs – und zwar auf dem Gehweg, auf dem andere Kinder laufen. Im Kindergarten ist von „sehr gefährlichen Situationen mit Kindergartenkindern“ zu lesen. Es werde sogar in der Kurve gewendet. Das Ordnungsamt werde „weitere Kontrollen durchführen und auch Strafzettel verteilen“.

Wenn künftig 35 Kinder mehr in Krippe und Kita abgeliefert werden, könnte sich die Sache zuspitzen. Der Erste Stadtrat versprach, sich kundig zu machen, wie man Abhilfe schaffen könne. Als erste Reaktion stehen den Eltern nun jene Parkplätze vor den Gebäuden zur Verfügung, die bisher von den Beschäftigten benutzt wurden. Das Personal parkt nun weiter weg auf der Straße.

Der Adventsmarkt in Bildern

Der Neuschlößer Adventsmarkt ist klein und dauert gerade mal drei Stunden – aber es sind drei wundervolle Stunden für alle Gäste und für die Macher sowieso. Gerade weil sich alles räumlich und zeitlich konzentiert, ist es ein intensives Erlebnis.

Der Förderverein der Pestalozzischule war zum ersten Mal dabei – und brachte mit Crepes, Winzer-Glühwein und einer Tombola einigen Schwung mit. Hauptgewinne: ein Keyboard, gespendet von Stefan Spiesbergers Musikschule „Kids on Keys“, sowie Spielsachen im Wert von mehreren hundert Euro, zur Verfügung gestellt von toys & brands, dem neuen Spielwarengeschäft in der Otto-Hahn-Straße.

Immer gerne gesehen sind natürlich die Mädchen und Jungen auf der Bühne: vom Kindergarten und dem Chor der Pestalozzischule. Auch der Posaunenchor spielte wieder. Der Nikolaus, der zum Schluss einschwebte, konnte also zufrieden sein.

Weitere Eindrücke in unseren Bildern.

So berichten andere: Lampertheimer Zeitung, Südhessen Morgen und Tip.

Eltern stellen sich auf die Schule ein

Schulleiterin Michaela Ohse (links) führte mit ihrer Stellvertretern Yvonne Münzberg (Mitte) durch den Abend.
Schulleiterin Michaela Ohse (links) führte mit ihrer Stellvertretern Yvonne Münzberg (Mitte) durch den Abend.

Für den Nachwuchs wird es erst im kommenden Sommer ernst. Die Mamas und Papas gingen jetzt schon einmal zur Schule: Die Pestalozzischule hatte eingeladen zum Elternabend für die Schulanfänger 2015/16. Dabei vertreten auch: die Kindertagesstätten, unter anderem aus Neuschloß.

Ein Ziel des Treffens war zu vermitteln, mit welcher Grundeinstellung Eltern am besten ihre Kinder unterstützen. Loben, anregen, neugierig machen; weniger schimpfen und rügen – so lässt sich das Ergebnis kurz zusammenfassen. Damit die Kinder in der Schule nicht nur körperlich wachsen.

Der Schulelternbeirat stellte in dem Treffen seine Arbeit genauso vor wie der Schul-Förderverein Hand in Hand. Damit sich die Mamas und Papas auch auf diese Aspekte ihrer Schulzeit einstellen können.

Mit dabei: Die Leiterin des städtischen Kindergartens in Neuschloß, Heike Heiß (Dritte von links).
Mit dabei: Die Leiterin des städtischen Kindergartens in Neuschloß, Heike Heiß (Dritte von links).

Kindertagesstätte feiert Jubiläum

„Vor 25 Jahren, als alles hier begann“, singt der Chor des Kindergartens – und viele Neuschlößer klatschen und freuen sich mit. Im Jahr 1988 bekam der Stadtteil seine Kita – bis dahin musste der Nachwuchs mit einem Bus nach Lampertheim fahren, aufgeteilt auf verschiedene Einrichtungen. Der eigene Kindergarten, verbunden mit der dazugehörigen Elternarbeit, das war in dem gerade deutlichen gewachsenen Neuschloß ein erster, wichtiger Grundpfeiler für eine eigene Identität.

Dass das Gebäude, konzipiert von dem Neuschlößer Architekten Robert Geiger, ein „sehr gelungenes Objekt ist“, wie Bürgermeister Erich Maier in einer kurzen Ansprache noch einmal herausstreicht, trug dazu seinen Teil bei. In der Tat kann der Stadtteil stolz sein auf einen so schönen Kindergarten. 1,5 Millionen Mark haben Planung und Bau damals gekostet, erinnert Maier. Die Kinderkrippe, die nebenan ihrer Fertigstellung entgegen sieht, ist als Fertigbau nicht individuell geplant und architektonisch wenig anspruchsvoll – und kostet fast den gleichen Betrag, in Euro allerdings.

„Die ersten, die zu uns gekommen sind, bringen nun ihr eigenes Kind“, reimt der Nachwuchs in seinem Vortrag nach der Melodie des Udo-Jürgens-Evergreens „Mit 66 Jahren“. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Die Altlastensanierung etwa. Für eineinhalb Jahre war die Kita geschlossen; wieder mussten die Kinder mit dem Bus nach Lampertheim fahren, in die Alte Pestalozzischule als Ausweichquartier. Sammelstelle war der Bürgersaal am Ahornplatz, wie Ortsvorsteherin Carola Biehal erinnert. Sie war in früheren Jahren Elternbeirätin im Kindergarten.

„Wir lieben Kinder“, ruft sie aus – und deutet eine Neuigkeit an: „Wir hoffen, dass wir im Neuschlößer Kindergarten bald wieder eine dritte Gruppe öffnen können.“

Die jungen Gäste nutzen derweil den praktischen Umstand, dass bei einer Feier im Kindergarten automatisch auch Spielgerät bereit steht. Trampolin, Rutsche und Schaukel sind schnell beschlagnahmt. Die Erwachsenen plaudern derweil bei Kaffee und Kuchen, Eltern haben das Buffet organisiert. Oder lassen mit Hilfe einer kleinen Ausstellung mit Bildern und Zeitungsartikel die vergangenen 25 Jahre Revue passieren.

 

Alle wichtigen Termin aus der Kita im Terminkalender von Neuschloss.net.

So berichten andere: Südhessen Morgen, Tip-Verlag (Fotostrecke).

Der Kindergarten feiert im AZ Vogelpark

Die Kindertagesstätte Neuschloß feiert ihr Sommerfest – und zwar im AZ Vogelpark. Und das nicht ohne Grund: Der Nachwuchs hat gemeinsam mit den Erzieherinnen ein kleines Programm eingeübt. Der Titel: Die Vogelhochzeit.

Los geht’s am Samstag, 29. Juni, um 14 Uhr. Drei Stunden lang gibt es neben der Aufführung auch Kaffee und Kuchen. Wer dafür einen Kuchen oder eine Süßspeise spenden will, kann sich im Kindergarten in eine Liste eintragen.

Der Kindergarten macht darauf aufmerksam, dass es sich um eine interne Veranstaltung handelt.

So wurde am Kindergarten saniert

Tiefer Bodenaushub, Schutzfolien – Archivbilder des Projektbeirats zeigen, wie gründlich um den Kindergarten herum die Altlasten entfernt wurden.

Bilder: PAN

Die Krippe – ein Aufbruch für Neuschloß

Es gibt Stadtverordnete in Lampertheim, die nur einen Krippenstandort suchen.

Welche von der CDU ermitteln mit Google Maps, wie viele Meter weiter von bestimmten Standorten in der Kernstadt der Weg in den Neuschlößer Wacholderweg ist verglichen mit dem Weg zum Lutherplatz. (Sie ermitteln freilich nicht, wie lange die Fahrten dauern. Und sie messen keine Wege von Neuschlößern oder Hüttenfelder Familien.) Und es gibt einen Parlamentarier der CDU, der seine möglichen Enkelkinder nicht auf einer sanierten Altlast spielen sehen will, wie es alle anderen Neuschlößer Kinder tun.

Es gibt Grüne-Abgeordnete, die vermuten, eine Krippe in Neuschloß erzeuge mehr CO2-Emissionen als eine am Lutherplatz. (Echt? Wenn viele Kinder, wie zu erwarten, aus dem Rosenstock und Europaviertel kommen – ist da der Weg über die Landstraße nach Neuschloß nicht schneller und schadstoffärmer als im Stoßverkehr durch die Stadt?)

Vielleicht gibt es bei der SPD auch Abgeordnete, die schlicht der Verwaltung folgen – und deshalb für Neuschloß stimmen.

Egal – am Ende gibt es eine Mehrheit für Neuschloß. Und damit schafft die Stadtverordnetenversammlung, auch wenn sie es selbst vielleicht nicht immer so wahrnimmt, etwas ganz Großes. Sie bestimmt mehr als einen umstrittenen Krippenstandort: Sie gibt einem ganzen Stadtteil neuen Mut. Und den kann Neuschloß gebrauchen.

Neuschloß, das ist jener Stadtteil, der nicht nur eine der größten Altlastensanierungen der Republik in manchen Teilen hinter und weiteren Teilen vor sich hat. Das ist auch jener Stadtteil, dem – abgesehen von einem Kiosk und einem zeitweise offenen Café – nach und nach fast jegliche Infrastuktur abhanden gekommen ist. Erst die Bäckerei und die Post, dann die Filialen von Volksbank und Sparkasse, im vergangenen Jahr die Gaststätte – und zuletzt auch noch der Geldautomat der Sparkasse. Selbst für ein Brot fahren die meisten Anwohner nach Lampertheim.

Dass die Stadt jetzt eine Krippe für 50 Mädchen und Jungen neben den städtischen Kindergarten baut, dass nun bald andersrum Lampertheimer regelmäßig nach Neuschloß fahren, dass in der Debatte die wundervolle Lage des Stadtteils unmittelbar am Wald herausgekehrt wird – all das tut uns Neuschlößern gut. Und vielleicht wird die Krippe sogar zum Wendepunkt. Wenn jeden Tag Leute in den Stadtteil kommen, lohnt sich vielleicht auch wieder ein Geldautomat – oder eine Gaststätte.

Die Stadtverordneten haben sich für einen Krippenstandort entschieden – und sie haben sich für Neuschloß entschieden. Im doppelten Sinn. Es könnte ein Aufbruch sein.

Kindergarten bekommt neue Fenster – im Dezember

Gerüst vor dem städtischen Kindergarten im Wacholderweg.
Gerüst vor dem städtischen Kindergarten im Wacholderweg.

Ein Gerüst rund um das Gebäude kündet davon: Die Stadt renoviert ihren Kindergarten im Wacholderweg. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Fragen kann man aber durchaus, ob es geschickt ist, ausgerechnet im Dezember die Fenster auszutauschen.

Erster Stadtrat Jens Klingler erläuterte im Ortsbeirat, das für die Planung zuständige kommunale Bauamt habe im Lauf des Jahres viele andere Projekte schaukeln müssen – und sei schlicht nicht früher fertig geworden mit der Vorbereitung der Arbeiten am Kindergarten. Ins nächste Jahr wolle man die Renovierung aber nicht verschieben, weil dann bereits zugesicherte Mittel verfielen.

Klingler räumte unumwunden ein: „Das ist nicht gut gelaufen.“ Er verstehe die Verwunderung. „Und ich verspreche Ihnen, sowas wird auch künftig nicht mehr vorkommen.“ Die Verwaltung werde daraus lernen.

Am Ende also wird doch noch eine vorbildliche Sache aus dem Fenstertausch im Dezember: In der Verwaltung funktioniert etwas nicht so gut, wie Bürger es erwarten können; die Chefs geben ihren Kritikern ohne Diskussion recht – und tragen gemeinsam mit der Fachabteilung dafür Sorge, dass es beim nächsten Mal besser klappt. Das überzeugt.