Sie stehen im Akazienweg am Übergang zum Waldfriedhof, im Tannen- und im Birkenweg: hochmoderne Straßenlaternen mit Bewegungssensoren und LED-Leuchtmittel. Und leuchten können sie tatsächlich gut. Zu gut, wie manche Anwohnende meinen und sich an die Bürgerkammer wandten. Die hat im Ortsbeirat die Stadtverwaltung um Aufklärung gebeten.
Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, räumte unumwunden ein: Die neuen Lampen sind für Mensch und Natur viel zu hell. Und lieferte die gute zur schlechten Nachricht gleich mit: Die Helligkeit lässt sich einstellen – und genau das soll in Kürze passieren. Im Stadtpark genüge 30 Prozent der maximalen Leistung. Wenn die Sensoren keine Bewegung erfassen, sogar noch weniger. Daran, dass die LED-Lichtfarbe etwas kälter ist als bei den gewohnten, orange leuchtenden Natriumdampflampen, sei allerdings nichts zu ändern.
Fürs Erste ist nicht damit zu rechnen, dass viele weitere Laternen umgestellt werden. Denn dazu muss auch der Mast erneuert werden. Und die Masten in Neuschloß sind noch nicht so alt. Allerdings wird der Konzessionsvertrag für die Straßenlaternen im Jahr 2028 neu vergeben. „Und dabei wird dann die Umstellung auf LED eine große Rolle spielen“, versprach Vilgis.
Dieser Text ist der 18. Ausgabe des Neuschloß-Newsletters entnommen. Gerne mal reinlesen – und kostenlos abonnieren. So verpasst du nichts mehr aus Neuschloß.