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Hallo zusammen,
Mitte März legte Neuschloß bei den Kommunalwahlen fest, wer die Interessen unseres Stadtteils im Ortsbeirat vertritt. Jetzt hat sich das Gremium zum ersten Mal in der neuen Zusammensetzung getroffen - und dabei auch die Ortsvorsteherin bestimmt. Um es gleich vorwegzunehmen: Es ist keine Überraschung.
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Die Sitzung, in der erstmals Bürgermeister Alexander Scholl (CDU) die Stadtverwaltung vertrat, hielt sich aber nicht lange mit internen Angelegenheiten auf. Die Bürgerkammer als einzige Fraktion machte die aktuellen Arbeiten für die wichtige Grundwassersanierung im Ulmenweg zum Thema, zu helle Straßenlaternen im Akazien-, Tannen- und Birkenweg sowie zu viele und zu schnelle Autos im Wald. Mehr zu all dem in dieser Ausgabe des Neuschloß-Newsletters.
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Die Themen im Überblick
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1. Kommunalpolitik: Carola Biehal (Bürgerkammer) bleibt Ortsvorsteherin
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2. Altlasten: Wie geht es weiter mit der Sanierung des Grundwassers?
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3. Umwelt: Hightech-Laternen sind noch viel zu hell
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4. Sicherheit: Die Autos rasen durch den Wald
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1. Carola Biehal (Bürgerkammer) bleibt Ortsvorsteherin
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Seit den achtziger Jahren setzt sich Carola Biehal für die Interessen von Neuschloß ein. An der Spitze des Altlastenvereins und des Projektbeirats (PAN) trug sie entscheidend dazu bei, dass die Sanierung der Grundstücke, der Abfallhalde Sodabuckel und des Grundwassers ein Erfolg wurde. Seit dem Jahr 2011 engagiert sie sich an der Spitze von Ortsbeirat und Bürgerkammer. Das bleibt auch so: In seinem ersten Treffen wählte das Stadtteilgremium Biehal erneut zur Ortsvorsteherin.
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Ihr Stellvertreter bleibt der Journalist Michael Bayer, der auch hinter Neuschloss.net steht und diesen Newsletter schreibt.
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Unser Foto zeigt die Fraktion der Bürgerkammer auf einen Blick. Von links sind das Peter Hörl (Eichenweg), Julian Hinze (Alter Lorscher Weg), Heike Kohler (Buchenweg), Michael Bayer (Ulmenweg), Carola Biehal (Ahornweg), Rolf und Simone Wegerle (Lindenweg), Volker Harres (Buchenweg) und Heinz Rupprecht (Ahornweg).
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2. Wie geht es weiter mit der Sanierung des Grundwassers?
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Diese Frage will die zuständige Gesellschaft HIM-ASG aus Biebesheim bis zum Jahr 2027 beantworten. Und deshalb schaut sie derzeit im Ulmenweg noch einmal genau nach im Boden tief unter unserem Stadtteil. Der Lastwagen ist seit Dienstag vor Ort; sein großer Bohrer soll sich in den kommenden Wochen bis zu 40 Meter Tief in die Erde vorarbeiten.
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Konkret geht es darum zu ermitteln, wie massiv eine mittlere Bodenschicht zwischen dem oberen und unterem Grundwasserleiter ist - und wie gut sie freigesetzes Arsen binden kann, berichteten Fachleute der HIM-ASG im Ortsbeirat.
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Ihre Grafiken zeigten: Die ursprünglich etwa ein Kilometer lange Schadstofffahne ist kürzer geworden. Damit ist ein Hauptziel erreicht: Das hochgiftige Arsen zieht nach den aktuellen Erkenntnissen nicht zum Wasserwerk im Bürstädter Wald, das auch Lampertheim versorgt. Allerdings ist die Konzentration im Kernbereich der Fahne im Ulmenweg weiter extrem hoch und es ist zu prüfen, ob das Arsen in tiefere Bodenschichten eindringen kann.
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„Die Sanierung muss weitergehen“, betonte Ortsvorsteherin Biehal. „Damit unsere Kinder sauberes Grundwasser haben.“
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3. Hightech-Laternen sind noch viel zu hell
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Sie stehen im Akazienweg am Übergang zum Waldfriedhof, im Tannen- und im Birkenweg: hochmoderne Straßenlaternen mit Bewegungssensoren und LED-Leuchtmittel. Und leuchten können sie tatsächlich gut. Zu gut, wie manche Anwohnende meinen und sich an die Bürgerkammer wandten. Die hat im Ortsbeirat die Stadtverwaltung um Aufklärung gebeten.
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Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, räumte unumwunden ein: Die neuen Lampen sind für Mensch und Natur viel zu hell. Und lieferte die gute zur schlechten Nachricht gleich mit: Die Helligkeit lässt sich einstellen - und genau das soll in Kürze passieren. Im Stadtpark genüge 30 Prozent der maximalen Leistung. Wenn die Sensoren keine Bewegung erfassen, sogar noch weniger. Daran, dass die LED-Lichtfarbe etwas kälter ist als bei den gewohnten, orange leuchtenden Natriumdampflampen, sei allerdings nichts zu ändern.
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Fürs Erste ist nicht damit zu rechnen, dass viele weitere Laternen umgestellt werden. Denn dazu muss auch der Mast erneuert werden. Und die Masten in Neuschloß sind noch nicht so alt. Allerdings wird der Konzessionsvertrag für die Straßenlaternen im Jahr 2028 neu vergeben. „Und dabei wird dann die Umstellung auf LED eine große Rolle spielen“, versprach Vilgis.
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4. Die Autos rasen durch den Wald
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Wie auf dem Archivbild soll es bald wieder aussehen auf den Zufahrtswegen in unseren Wald, wenn es nach dem Ortsbeirat geht: Geschlossene Schranken halten Autos fern. Aktuell ist die Lage leider ganz anders. Die Schranken sind offen oder gar unbrauchbar defekt. Und das hat Folgen.
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Immer mehr private Fahrzeuge rollen über die Waldwege. Teils so schnell, dass Menschen, die zu Fuß und mit Kinderwagen unterwegs sind, gerade noch zur Seite springen können. Keine schöne Sache.
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Derzeit sind die Absperrungen geöffnet, weil im Wald Arbeiten laufen. Neben den Fachleuten, die nach dem Grundwasser schauen, entsendet auch die Deutsche Bahn Trupps, die mit Bohrungen die Bodenbeschaffenheit checken. Das ist nötig, um den Tunnel zwischen Lorsch und Mannheim für die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim zu planen.
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Bürgermeister Alexander Scholl sagte eine schnelle Prüfung zu, wie die Schranken möglichst bald geschlossen gehalten werden können. Und wer tatsächlich mal einen erlaubten Grund hat, durch den Wald zu fahren: bitte langsam und rücksichtsvoll den Erholungssuchenden und den Tieren gegenüber. Vielen Dank!
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Drei Termine zum Ankreuzen
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- Donnerstag, 30. April, 19 Uhr: Rock in den Mai der „Meute“ mit „Small Town Maniax“ im Schlosshof.
- Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr: Kirchenkino der ev. Johannesgemeinde im Gemeinderaum am Ahornplatz.
- Samstag, 6. Juni, 17 Uhr: Ibiza-Vibes mit „TheDJBus/Didi“ im Café Newcastle am Ahornplatz.
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Und jetzt seid ihr dran!
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