Arbeiten am Ahornplatz für den Sprudelstein laufen wieder

Die Baupause hat viele Leute aus unserem Stadtteil beschäftigt – jetzt laufen die Arbeiten am Ahornplatz wieder. An der zentralen Stelle soll ein Sprudelstein entstehen – eingebettet in ein tropfenförmiges Blumenbeet. Die Mittel dazu stammen aus einer Spende des Altlastenvereins, der sich aufgelöst hat, und von der Stadt.

Die städtischen Betriebsdienste übernehmen die Herrichtung. „Wenn hier Fremdfirmen beauftragt würden, wäre der finanzielle Aufwand um ein Vielfaches höher und das Projekt vielleicht gar nicht umsetzbar“, erläuterte Ortsvorsteherin Carola Biehal jüngst im Ortsbeirat.

Der Bauhof aber hatte zuletzt ein Problem: Corona ließ den Krankenstand hochschnellen. Das verbliebene Personal musste für zeitkritische Arbeiten eingesetzt werden, etwa für Erdbestattungen auf dem Waldfriedhof. Daher die Baupause.

Der ausgewählte Sprudelstein.
Der ausgewählte Sprudelstein.

„Es wird viel geredet und auch zerredet“, wunderte sich Biehal. „Man glaubt es kaum, hier erhitzen sich die Gemüter.“ Das Café „New Castle“ zeige sich nicht begeistert, habe aber großes Verständnis für die aktuelle Situation. „Wir sollten uns freuen, dass wir einen Sprudelstein erhalten – und nicht alles madig reden“, riet die Ortsvorsteherin.